Trabiurlaub in der Schweiz

Unser diesjähriger Urlaub sollte mal wieder ein sogenannter "Trabiurlaub" werden.

Als Ziel wählten wir das 1. Internationale Trabanttreffen der Schweiz vom 10. bis 12. August in Hüntwangen.

Wir, das sind Dorothea und Reinhard Zimmermann aus Salzwedel, fuhren am 28.07. Richtung Süden nach Berglern bei München. Dort besuchten wir unsere Verwandtschaft und natürlich auch München, bevor es am 31.07. nach Nauders in Österreich weiterging. Von dort erkundeten wir die nähere und weitere Umgebung, wie z.B. durch einen Ausflug zum Stilfser Joch, eine Fahrt mit dem Berniner Express von Tirano in Italien nach Pontresina in der Schweiz und überquerten dabei auf der höchsten Bahn-Transversale in 2253m die Alpen und weiter ging es dann mit dem Bus nach St.Moritz.

Von Nauders aus sind wir mit unserem Trabi über den Reschenpass gefahren, haben uns den Ort Meran in Italien angeschaut und haben auch Ausflüge in das Gebiet Serfaus-Fiss-Ladis unternommen. Einen musikalischen Frühschoppen konnten wir auf der Möseralm erleben, einen Einkaufsbummel im schweizerischen zollfreien Samnaun unternehmen. Am 07.08. sind wir dann zu unserem nächsten Quartier nach Lottstetten in Deutschland aufgebrochen.

Von dort aus erkundeten wir den Rheinfall bei Schaffhausen und den Bodensee. Am 09.08. stießen dann Birgit und Günter Probst aus Salzwedel zu uns. Sie kamen nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Salzwedel aus ihrem" Trabiurlaub" in Schweden in die Schweiz.

Am 10.08. besuchten wir Stein am Rhein, schauten uns die Stadt an und fuhren dann endlich gemeinsam nach Hüntwangen in die Schweiz zum 1. Internationalen Trabanttreffen des Trabantclub Schweiz. Die Organisation war super, auch die Verpflegung und das Programm. Am späten Abend fuhren wir wieder nach Lottstetten in Deutschland zurück, denn die Übernachtungspreise dort waren bedeutend freundlicher als in der Schweiz. Am nächsten Morgen ging es wieder in die Schweiz zurück. Ein Ausflug zum Rheinfall bei Schaffhausen stand auf dem Programm. Die Ausfahrt der großen Kolonne war super organisiert, fast jede Kreuzung auf der gesamten Strecke wurde für uns gesperrt und dann stand natürlich auch ein großzügiger reservierter Parkplatz zur Verfügung.

Abends mussten wir leider Abschied vom Treffen nehmen, denn es ging wieder zurück nach Lottstetten zum Kofferpacken, weil wir schon am nächsten Morgen die Heimfahrt antreten mussten.

So verließen wir am 12.08. nach dem Frühstück Lottstetten mit vielen guten Erinnerungen, Erlebnissen und Eindrücken in Richtung Salzwedel, wo wir am Abend pannenfrei mit unseren Trabis und Anhängern eintrafen.(RZ)